Thomas hat seine Feuertaufe als Rhöner MTB-Guide bestanden
Willkommen bei Hochrhön-Touren

… oder: gut, das mein Partner (rein zufällig) auch ein begeisterter MTB´ler ist.

Dieses Wochenende hatten sich zwei Gäste zum MTB-Single-Trail-Wochenende angemeldet. Mein Partner Thomas und sein Freund Andreas waren auch dabei. Ihnen ging es darum mal zu erleben, welche Single-Trails ich ausgesucht hatte. Insbesondere wollte ich Ihnen den Trail am Kreuzberg in südlicher Richtung zeigen, der fast 25 Minuten MTB-Fun verspricht.

Beate-und-Norbert1Zum Einstieg fuhren wir zunächst den schmalen Schlangenpfad vor Geisa. Er liegt in einem dichten Laubwald. Danach ging´s mit dem MTB- und Wandershuttle zum zweiten Single-Trail unterhalb des Roten Moors. Er führt durch stellenweise morastigen Boden und ist mit vielen Steinen durchkreuzt. Da es Tage zuvor geregnet hatte, war der Trail ziemlich aufgeweicht.

Mittendrin bin ich dann beim Durchfahren eines schmalen Lochs gestürzt. Es war wegen des Grasbewuches nicht zu erkennen. Ich zog mir eine Zerrung zu und konnte nicht mehr weiter fahren. Tja, das war´s dann wohl mit Singletrail fahr’n. Wir fuhren mit dem Shuttle erst mal zum Moorhäuschen und machten Mittagspause.

Thomas und Andreas entschlossen sich gleich die Tour weiter zu führen. An weitere Single-Trails war nicht mehr zu denken. Der Kreuzbergtrail viel flach, weil nur ich den Einstieg kenne. Da meine Gäste jedoch das erste Mal in der Rhön zum biken waren, konnten Thomas und Andreas sie über die schöne Hochrhön führen.

Während ich also frustriert nach hause fuhr, setzten alle vier Biker ihre Tour über den Heidelstein fort. Sie fuhren über den Stirnberg rüber zum Dreiländereck. Machten Kaffeepause im Thüringer Rhönhaus, fuhren weiter zur Auersburg. Und schließlich über Lahrbach – Wendershausen – Tann wieder zurück zu unserer Pension.

Beate-und-Norbert9Am Abend waren meine Gäste trotz Tourenänderung von der Rhön als Mountainbikerevier rundum begeistert. Also alles so, wie ich mir es immer wünsche. Jetzt war ja noch die Halbtagestour am Sonntag offen. Doch meine beiden Guides, die sonst immer meine Touren begleiten, konnten spontan nicht einspringen. Was nun? Ich fragte Thomas und er war gleich bereit die Sonntagstour zum Gläser zu übernehmen.

Er kannte bereits die Route, war aber nicht so sicher bei dem Philosophen-Trail oberhalb von Tann. Das war aber kein Problem, denn ich delegierte ihn per Shutte. Die Tour kam bei meinen Gästen sehr gut an. Das Wetter machte auch mit und Thomas konnte sein Heimatrevier als Aushilfsguide meinen Gästen so präsentieren, wie ich es nicht hätte besser zeigen können. Für was so ein Internet-Redakteur noch so alles zu gebrauchen ist?